[REZENSION] Wie ich aus Versehen eine Bank ausraubte von Simon Bartsch

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Inhalt:
Jan ist verliebt in Laura. Ein Teufelsweib! Sie macht die lustigsten Grimassen, schreit die tollsten Ausdrücke und mit ihr kann man einfach Pferde stehlen gehen. Und Geld. Denn mit der jungen Frau raubt Jan „unfreiwillig“ eine Bank aus. Unfreiwillig, weil Laura unter dem Tourette-Syndrom leidet und manchmal Worte sagt, die sie weder so meint noch kontrollieren kann. Doch der manchmal leicht begriffsstutzige Jan liebt sie gerade dafür.

Das ungleiche Paar macht sich mit der Beute auf eine verrückte Reise durch halb Europa. Dabei lernen sie nicht nur Paris, London, Brüssel und Mallorca kennen, sie beginnen auch zu verstehen, was es heißt, zu vertrauen. Und was es heißt, wenn gegenseitiges Vertrauen missbraucht wird. Denn am Ende geht es für Jan und Laura um die große Frage nach der Liebe…

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Produktdetails:
ISBN: eBook 978-3-945362-05-1
Erscheinungsdatum: 17.2.2015
Typ: E-Book
Format: Kindle Edition
Verlag: FeuerWerke Verlag
Sprache: deutsch

Dateigröße: 1693 KB
Seitenanzahl: 238 Seiten

Preis: 3,99 Euro (Für kurze Zeit sogar um 0,99 Euro auf Amazon!)


Rezension

Jan Lehmann ist 21 Jahre alt, etwas zurückgeblieben und in Laura verliebt. Laura besitzt in Jans Augen ein ganz besonderes Talent Menschen zu unterhalten, denn sie macht die lustigsten Grimassen und schreit die tollsten Ausdrücke. Dass Laura allerdings unter dem Tourette-Syndrom leidet versteht er nicht.
Bei einem gemeinsamen Bankbesuch überkommt Laura wieder einmal ein verbaler Tic und so kommt es dass der eigentlich stinknormale Bankbesuch in einem unfreiwilligen Bankraub endet. Mit der Beute macht sich das ungleiche Paar auf eine abenteuerliche Reise durch halb Europa. In Brüssel, Paris und Mallorca erleben Jan und Laura die verrücktesten Sachen, lernen neue „Freunde“ kennen und geraten in so manch brenzlige Situation.

„Wie ich aus Versehen eine Bank ausraubte“ war auf jeden Fall eine willkommene Abwechslung zu meinem normalerweise bevorzugten Genre Horror/Krimi/Thriller.
Ein lockerer, einfacher Schreibstil. Kurze Sätze. Erzählt wird aus der Ich-Perspektive von Jan Lehmann.
Zusammen mit Jan und Laura begibt man sich auf eine abenteuerliche Europa-Reise. Jan gerät aufgrund seiner naiven, kindlichen Art immer wieder in heikle Situationen. Laura sorgt dabei mit ihren verbalen Tics für Unterhaltung, Witz* und lockert so manch prekäre Lage auf. Daher finde ich es auch schade, dass Laura die Reise mit Jan nicht zu Ende bringt. Jan durchmacht zwar gerade dadurch noch einmal eine enorme Entwicklung, jedoch nimmt es der Geschichte etwas an Pfiff und Lockerheit.

„Wie ich aus Versehen eine Bank ausraubte“ ist lustig und unterhaltsam auf der einen Seite – auf der anderen jedoch auch bedrückend und traurig wie schnell Jan immer wieder ausgenutzt wird.
Von mir gibt es definitiv eine Lese-Empfehlung!

Urteil: GUT

*Das Tourette-Syndrom wird allerdings nie ins Lächerliche gezogen, was ich auch besonders wichtig finde.

Beim Kauf von „Wie ich aus Versehen eine Bank ausraubte“ kommen zudem zehn Prozent der Einnahmen dem „InteressenVerband Tic und Tourette Syndrom e.V.“ zugute!

http://simonbartsch.de/

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