[REZENSION] Sophia – Dem Abgrund so nah von Valerie le Fiery

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Inhalt:
Sophia hat alles, was man sich mit Mitte dreißig wünschen kann – einen gut aussehenden Mann, einen tollen Job, ein eigenes Häuschen und eine Tochter, die allerdings gerade mitten in der Pubertät steckt.

Eigentlich könnte sie glücklich und zufrieden sein, wenn …
… es nicht immer wieder Streit mit dem Angetrauten gäbe.
… sie auch ab und zu einmal Zeit hätte … für sich und die Familie.
… das Leben nicht eines Tages ohne Vorwarnung eine falsche Karte ausspielen würde.

Wird Sophia lernen, sich ihren Problemen zu stellen oder wird sie scheitern? An ihrer Ehe, am Leben, an sich selbst?

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Produktdetails:
ISBN: 978-0692343180
Erscheinungsdatum: 4.12.2014
Einband: Taschenbuch
Verlag: Roman Verlag
Sprache: deutsch

Seitenanzahl: 202
Maße: 12,7 x 1,3 x 20,3 cm

Preis: 9,99 Euro


Rezension

Sophia ist verheiratet und hat eine Tochter, die gerade mitten in der Pubertät steckt. Als Alleinverdienerin setzt sie alles daran ihrer Familie ein gutes Leben und einen gewissen Wohlstand zu bieten. Durch ihren verständnislosen Chef, für den es nur die Firma zu geben scheint, fällt es Sophia jedoch besonders schwer Familie und Job unter einem Hut zu bringen. So verbringt sie immer mehr Zeit im Büro und hat zu Hause mit Vorwürfen, die meisten in einem ordentlichen Streit enden, zu kämpfen.
Ihr Mann verlässt sie von einem auf den anderen Tag und nimmt auch die Tochter mit. Sophia zieht es den Boden unter den Füßen weg. Sie hat niemanden mehr, selbst ihr beste Freundin ist nicht erreichbar. So sucht sie zuerst nur gelegentlich – dann immer öfters Trost im Alkohol und in Medikamente. Folglich verliert sie ihren Job, wird obdachlos und beginnt mit dem Konsum von Drogen…

Ein Buch, das wach rüttelt! Man sollte sich viel öfters vor Augen führen was wirklich wichtig im Leben ist. Zu schnell kann sich einfach alles ändern. Und schneller als man denkt, kann man auch in eine Sucht/Abhängigkeit rutschen. Jeder kann zum Betroffenen werden…
Sophia ist mir von Anfang an sympathisch. Sie versucht es jeden Recht zu machen und verliert sich dabei leider selber. Besonders schockiert hat mich, wie leicht sie immer wieder an Tabletten gekommen ist, die ihr sogar von Ärzten verschrieben wurden, obwohl es schon offensichtlich war, dass ihr Konsum viel zu hoch ist. In einer Wegschaugesellschaft wie dieser wundert es mich aber auch nicht wirklich…
Zudem war es sehr interessant die Dinge, aus der Sicht einer Süchtigen zu sehen. Man fühlt mit ihr und hat auch Mitleid. Süchtige sieht man danach auch selber etwas anders.

An sich ein sehr gutes Buch, allerdings ging mir dann doch alles etwas zu schnell. Das Ende lässt einige Fragen offen. Gerne hätte ich noch mehr über Sophia und ihre Zukunft erfahren.

Urteil: GUT

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