Persönliches

TEIL 1: Mandel-OP bei Erwachsenen

 

Ich habe eine Mandel-Operation hinter mir und möchte gerne meine Erfahrungen mit euch teilen:

Teil 1 beinhaltet:
– Warum Mandel-OP?
– Termin für Mandel-OP
– Aufnahme im Spital
– Operation

WARUM MANDEL-OP?
Wenn ich in der Vergangenheit krank war – auch als Kind – dann hatte ich meist Mandelentzündungen (Angina), mal eitrig mal nicht. Von einer Entfernung der Mandeln (Tonsillektomie) war nie die Rede. 
Leider wurde die Häufigkeit der Angina in den letzten Jahren immer mehr, so dass es zu einer immer wiederkehrenden Entzündung der (Gaumen)Mandeln (chronischen Tonsillitis) kam – unabhängig von der Jahreszeit.
Regelmäßige Mandelentzündungen (mit und auch ohne Eiter) die u.a. zur Folge stark löchrige Mandeln (zerklüfte Tonsillen). In diesen Vertiefungen sammelten sich u.a. dann auch noch immer wieder Essensreste, was wiederum zusätzlich auch noch zu Mandelsteinen (Tonsillensteinen) führte – viele, große und teils unangenehm riechende – die ich einmal wöchentlich vorsichtig ausdrücken musste da diese aufgrund ihrer Größe dann auch Schmerzen verursachten.

Mein HNO-Arzt empfahl letztendlich eine Mandel-OP. (Dies war vor ca. 1 Jahr.)

TERMIN FÜR MANDEL-OP

Mein HNO-Arzt hat mir diverse Spitäler in Niederösterreich und Oberösterreich empfohlen, die ich dann auch durchtelefoniert habe. Wartezeit betrug zu der Zeit bei den meisten Spitälern 1 bis 1,5 Jahre. In Oberösterreich im Ordensklinikum Linz Barmherzige Schwestern „nur“ 8 Monate. Mitunter einer der Gründe warum ich mich dann auch für dieses Klinikum entschieden habe.

Mein OP-Termin war somit Mitte November 2025.

AUFNAHME IM SPITAL

Einen Tag vor dem OP-Termin musste ich mich dort um 8:45 Uhr in der HNO-Ambulanz einfinden und dann hieß es warten. Um ca. 10:15 Uhr wurde ich aufgerufen und es wurden meine Mandeln in der HNO-Ambulanz angeschaut und kurz besprochen was gemacht wird.

Dann ging es auf die Station. Dort durfte ich einen Fragebogen ausfüllen und es wurde eine kleine Untersuchung gemacht.
Um 11:30 Uhr bekam ich ein Mittagessen im Wartebereich der Station, da noch kein Zimmer für mich frei war.
Um 13:00 Uhr fand mein Narkosegespräch statt und um 13:30 Uhr konnte ich dann das 2-Bett-Zimmer mit einer anderen Patientin beziehen.

Für den restlichen Tag stand nichts mehr an außer Abendessen und dass mir die Uhrzeit für die OP am nächsten Tag mitgeteilt wurde und zwar um 14 Uhr.

OPERATION

Die Operation war somit für 14 Uhr geplant. Ab Mitternacht hieß es nüchtern sein – kein Essen und kein Trinken mehr bis zur Operation.

Kein Essen und kein Trinken von Mitternacht bis 14 Uhr war dann doch leichter für mich als gedacht. Die Zeit verging mit Lesen, Sticken und Fernsehen schnell. Natürlich stieg auch die Nervosität mit jeder Stunde – Hunger hatte ich da dann sowieso nicht. Und wem nach Flüssigkeit gewesen wäre, der hätte eine Infusion haben können.

Um 13 Uhr bekam ich dann die Info dass ich mich schon umziehen könnte (Patientenhemd und Kompressionsstrümpfe), da es nun doch schon etwas eher losgehen würde.
Um 13:15 Uhr wurde ich abgeholt und es ging Richtung OP-Saal.

Zu diesem Zeitpunkt war ich dann richtig nervös.
Das Team im OP-Saal war allerdings sehr zuvorkommend und freundlich. Es wurde jeder Schritt erklärt und es dauert nicht lange bis die Narkose eingeleitet wurde. Innerhalb weniger Sekunden „schlief“ ich.

 

Wie es weiter ging, erfährt ihr in ein paar Tagen im zweiten Teil.

Teil 2 beinhaltet:
– Aufwachraum / erste Tage im Spital
– Worauf ist nach der OP zu achten?
– Entlassung

Lg Genuss-Fee

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