Das Puppenkind von Eva Maaser

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Inhalt:
Ein grauenhafter Fund schockiert die kleine Stadt in Westfalen: Vor einem Kaufhaus wird in einem Kinderwagen die Leiche eines Säuglings entdeckt – zurechtgemacht wie eine Puppe. Wer ist zu einem solchen Verbrechen fähig? Kommissar Rohleff beginnt zu ermitteln: Woher kommt das tote Baby, wer sind die Eltern? Hinweise lassen vermuten, dass es sich bei dem Täter um eine Frau handelt. Doch bevor Rohleff mehr herausfinden kann, wird ein sechs Monate alter Junge entführt – das nächste Opfer der Puppenmacherin? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt …

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Produktdetails:
ISBN: eBook 978-3-95520-682-6
Erscheinungsdatum: 2.9.2014
Typ: E-Book

Format: Kindle Edition
Verlag: dotbooks Verlag
Sprache: deutsch

Seitenanzahl: 339 Seiten

Preis: 5,99 Euro


Rezension

Durch Zufall wird eine Baby-Leiche in einem Kinderwagen vor einem Kaufhaus entdeckt. Sie wurde professionell präpariert (ausgestopft und einbalsamiert) und wirkt so wie eine Puppe und nicht mehr wie ein menschliches Lebewesen. Schnell wird klar, dass es sich hierbei um eine Täterin handelt, die gar nicht wollte dass ihr „Baby“ entdeckt wird.
Kurz darauf verschwindet ein 6-monatiges Baby, namens Sebastian. Vermutlich in den Fängen der selben Täterin laufen dem Kommissar Rohleff und seinem Team die Zeit davon. Nicht zuletzt da Sebastian an einer Nahrungsmittelallergie leidet, daran durch falsche Ernährung sterben kann und die Täterin davon nichts weiß.
Zudem schlägt der Fall den Ermittlern sehr aufs Gemüt, der eine gerade selbst in Erwartung eines Kindes, der andere ungewollt kinderlos…

„Das Puppenkind“ von Eva Maaser erscheint morgen am 2.9.2014 neu, die Erstauflage kam bereits im Jahr 2000 auf den Markt.
Ein Fall der von Anfang an fesselt. Starke Verzweiflung und der unerfüllte Kinderwunsch treiben die Täterin in eine krankhafte Sehnsucht, die vor nichts mehr Halt macht. Man bekommt auch immer wieder kurze Einblicke in die Gedankenwelt der Täterin, was mir persönlich sehr gut gefällt und für noch mehr Spannung sorgt.
In der Hoffnung, dass Sebastian rechtzeitig gefunden wird, fiebert man mit den Ermittlern mit. Diese wirken sympatisch und durch ihre Probleme realistisch.
Das ganze Buch über wird kontinuierlich Spannung aufgebaut. Der Höhepunkt wird allerdings durch eine zu rasche und unspektakuläre Auflösung zerstört. Plötzlich befindet man sich am Ende des Buches und ist überrascht, dass es schon zu Ende ist. Zudem hätte ich noch gerne ein paar Worte der Täterin über ihr Handeln gelesen…

Urteil: BEFRIEDIGEND

http://www.dotbooks.de/

Ein Gedanke zu „Das Puppenkind von Eva Maaser

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